Ein Blog rund um Lernen mit Medien und digitale Bildung

Wörterbuch (Seite 1 von 1)

Multicodalität (Definition: Codierung)

Bei der Codierung geht es um die Darbietungsart der zu vermittelnden Informationen (vgl. Weidenmann, 2002). So können Informationen zum Beispiel in Form von (Hyper-)Texten, Bildern, Aninmationen und Simulationen bereitgestellt werden, Die interne, mentale Codierung der Informationen im menschlichen Gehirn ist hiervon zu unterscheiden.

QUELLE: Rey, G. D. (2009). E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung (Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber (S. 19)

Multimedia

(…) zum Begriff Multimedia existiert keine allgemein anerkannte Definition. In der Forschung wurde der Terminus in vielerlei Hinsicht kritisiert (z. B. Weidenmann, 2002). Besonders hervorgehoben wurde, dass die drei Kategorien technisches Medium, Codierung/Modus und (Sinnes-)Modalität im Konstrukt Multimedia konfundiert, d.h. miteinander vermischt seien.  Statt eine einheitliche Definition zu entwickeln, wurde deshalb vorgeschlagen, den Begriff in die drei Teilaspekte zu gliedern. Neben der Multimedialität, Multicodalität und Multimodalität findet auch der Aspekt der Interaktivität Berücksichtigung beim multimedialen Lernen (z. B. Schaumburg & Issing, 2004).

QUELLE: Rey, G. D. (2009). E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung (Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber (S. 16)

Multimedialität (Definition: Medien)

Unter Medien sollen nachfolgend verschiedene Objekte oder technische Geräte verstanden werden, mit denen sich Informationen speichern und/oder kommunizieren lassen (vgl. Weidenmann, 1997). Eine Differenzierung in Lesegerät und Speichermedium wird dabei häufig nicht vorgenommen. Beispiele für Medien stellen Bücher, Audioplayer und/oder Computer dar. Mit diesen Lesegeräten können Speichermedien wie DVDs oder Blue-ray Discs genutzt werden.

QUELLE: Rey, G. D. (2009). E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung (Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber (S. 16)

Multimodalität (Definition: Sinnes-Modalität)

Der Begriff Multimodalität weist darauf hin, dass Lerner die dargebotenen Informationen mit mehreren Sinnesmodalitäten wahrenehmen und verarbeiten (Issing, 1998). Typischerweise werden in multimodalen Lernumgebungen lediglich das visuelle und auditive System zur Aufnahme der präsentierten Information eingesetzt. Auch hier ist mit der Bezeichnung Multimodalität nicht die interne Codierung der aufgenommen Mitteilung gemeint.

QUELLE: Rey, G. D. (2009). E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung (Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber (S. 21)

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