Bezeichnet die didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und E-Learning zu einem Lernarrangement. Dieses Lernarrangement basiert auf der Erfahrung, dass ein reines E-Learning-System primär für den Wissensaufbau geeignet ist. Der Lerner kann sich sein Wissen selbstorganisiert mittels E-Learning aneignen. Dabei wird sein Lernprozess von den Lernpartnern im Rahmen der Learning Community, meist auch von einem Tutor flankiert. Hierbei werden meist Kommunikationsinstrumente des Web 1.0, wie z. B. Foren oder Chats benutzt. Die Wissensverarbeitung erfolgt im Rahmen von Aufgaben, Übungen oder Fallstudien, die mit Lernpartnern, in Lerngruppen oder im Seminar mit dem Trainer bearbeitet werden. Im Rahmen der Kompetenzentwicklung wird Blended Learning um Transferaufgaben und Projektaufträge erweitert. Zunehmend spielen dabei Kommunikationsinstrumente des Web 2.0, wie zu. B. Wikis und Blogs eine wichtige Rolle.

Erpenbeck & Sauter, 2017, S. 612 (Glossar)

QUELLE:

Erpenbeck, J. & Sauter, W. (2017). Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz: Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.