Markus Rauscher

Ein Blog rund um Lernen mit Medien und digitale Bildung

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Schlagwort: Sprache

Untertitel für Lernvideos

Untertitel in einem Video sprechen bei Lernenden einen zusätzlichen Sinneskanal an:

  • schließlich gibt es ja auch Anwender die den Lerninhalt am liebsten in Textform aufnehmen.
  • Zudem kann das Video auch an Orten konsumiert werden, wo der Ton vielleicht stört: Beispielsweise wenn Lernende in der U-Bahn oder im Bus sind und keine Kopfhörer verwenden wollen / können.


Warum also nicht auch versuchen, diese Zielgrupppen und Szenarien zu berücksichtigen, indem man für eigene Videos Untertitel verfasst.


Nachdem ich aus dem Studium weiß, wieviel Arbeit das Transkribieren einer Ton- oder Videoaufnahme bedeutet, suchte ich in Zeiten von Siri, Alexa & Co nach einem nützlichen Assistenten für Spracherkennung. Die Hoffnung war, dass die mir die Technik mittlerweile einen Teil der Transkriptionsarbeit abnehmen kann und ich das Transkript nurmehr überarbeiten muss.
Bingo, mein erster Test hat zu super Ergebnissen geführt – und zwar mit dem Programm Amberscript. Ganz einfach konnte ich die fertigen Transkripte dann ins SRT-Format exportieren und in meine Videos auf Vimeo einbauen.

Mundart | Lettn

Lettn  – so wie ich es kenne – wird im Wienerischen verwendet und bedeut so etwas wie Schaden.
Aber es handelt sich aus meinem Verständnis heraus nicht um einen Totalschaden. Es ist so ein „duldbarer“ Schaden, mit dem man noch leben kann. Gutes Beispiel wäre ein Wackelkontakt.
De Graxn hot a Lettn ban Liacht.

Füße im Schlamm

CC-BY Peter Burgess, https://flic.kr/p/2ZEQK



In vielen Dialekten bedeutet Lettn sowas wie Gatsch. Also ein Lehm-Wassergemisch bzw. Schlamm, auch oft im Sinn von Dreck oder gar Kot.
Auch im Deutschen Wörterbuch von den Grimms kann man diese Beduetung nachschlagen.
Ob es da nun einen Zusammenhang gibt … ?

Mundart | urassn

Hier nun mal ein Beitrag zum Thema Sprache.
Gerade der Dialekt hat es mir ja bekanntlich angetan und manchmal springt mich da wieder ein Wörtchen an …

Ein Festmahl, Bild eines Truthahnes

Das schöne Mundartwörtchen urassen bedeutet „(in großem Stil) verschwenden.“

Und kommt aus dem Mittelhochdeutschen vom Wörtchen ure33en.
Ur bedeutet vollständig, ganz, bis zu Ende. Und -essen.
Vollständig zu Ende essen, zu essen aufhören aus Überdruss daran.

Quellen:
Rudolf Muhr, Die Herzenswörter der Österreicher
Hans Moser, Das Radio Tirol-Wörterbuch der Tiroler Mundarten

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