Markus Rauscher

Ein Blog rund um Lernen mit Medien und digitale Bildung

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Schlagwort: newwork

Working Out Loud – Woche 9 – Mehr eigenständige Beiträge

In der 9. Session lag das Üben, eigene Beiträge zu erstellen im Vordergrund. Wir erstellten eine Top Ten-Liste der interessantesten Themen, Projekte, Menschen, die mit dem eigenen persönlichen Ziel zu tun haben. Ziel der Übung war es, damit erstens 10 Personen Anerkennung zu zollen und zweitens, einen Beitrag zu erstellen, der anderen etwas Hilfreiches bietet.
Die nächste Aufgabe ließ uns über Gelerntes oder Fehlgeschlagenes nachdenken und diese Kenntnisse mit unseren Peers teilen. In meinem Fall berichtete ich über meine Lernerfahrungen in der Aufbereitung von Managemententscheidungen. Die Ansätze und Methoden von Georg Jocham waren hier eine große Bereicherung für mich, weil sie so nachvollziehbar und praxistauglich sind. Ich konnte die Tipps bei meinem Arbeitgeber sehr gut umsetzen und hielt sie daher für einen wertvollen Beitrag für meine Peers.

Working Out Loud – Woche 7 – Sei zielgerichtet

Einen Brief aus der Zukunft an sich selbst zu schreiben ist eine großartige Möglichkeit, um sich seine Ziele und Visionen zu veranschaulichen. Sie aus einem rauszuholen.
In meinem Brief wurde mir tatsächlich klarer, wohin der Weg führen soll und was mir persönlich wichtig ist. Im Reflektieren nach Abschluß des Circles halte ich dies für eine der besten Übungen im ganzen Programm. In einer weiteren Übung versuchten wir auch, einen Teil dieser persönlichen Ziele in unser Onlineprofil einzuarbeiten.

Das Zitat ist ein guter Abschluss :

Die Brücke zwischen dem Ort, an dem du dich befindest und dem Ort, an dem du sein möchtest,
ist gar keine Brücke. Vielmehr handelt es sich um einen gemütlichen Spaziergang durch den Wald.
Du hast eine allgemeine Richtung im Sinn und gehst ein paar Schritte, nimmst dabei die Zeichen
und Hinweise um dich herum wahr, und es entsteht ein Weg. Dieser Ansatz verschafft dir Zugang
zu mehr Möglichkeiten bei einem geringeren Risiko. Es ist immer noch anstrengend, aber du wirst
die Reise viel mehr genießen.

workingoutloud.com/blog//the-bridge-between-where-you-are-and-where-you-want-to-be

Working Out Loud – Woche 5 – Mach es persönlich

Das Aufschreiben und Teilen der Fakten über unsere Person hat uns bereits immens inspiriert, da wir erstaunlicherweise tatsächlich schon in unserer leinen Dreierrunde Gemeinsamkeiten gefunden haben. Noch dazu haben diese Überschneidungen im weitesten Sinne auch mit unseren Zielen zu tun: Alle drei haben wir offenbar eine Vorliebe für Geschichten, Dramaturgie, Animation und Video. Zu einer möglichen Verbindung dieser Interessen mit E-Learning haben wir Ideen gesammelt, die wir zukünftig weiterverfolgen werden. Eine davon wäre die Weiterentwicklung unseres Uniprojektes ankompass.

In der nächsten Übung sollten wir mit jemandem aus unserer Beziehungliste etwas Persönliches teilen. Wie in Session 4 könnten wir die Übung nicht während des Circles machen, denn wir hatten wieder das Gefühl, dass das „zu aufgesetzt“ wäre und für uns nicht passt. Deswegen werden wir auch hier wieder die Übung in täglicher Arbeit und Leben mitdenken und zur Aktion schreiten, wenn es besser passt.


Working Out Loud – Woche 4 – Erlange Aufmerksamkeit

Im vierten Circle bildete sich eine Diskussion zum Thema „Erlangen von Aufmerksamkeit“. Gerade im Firmenkontext tauchten Fragen zur eigentlichen Motivation hinter dem Erlangen der Aufmerksamkeit auf: Das gezielte Erlangen von Aufmerksamkeit kann rasch in eine gezwungene Richtung, in die Ecke von Marketing und Sales interpretiert werden. Wir debattierten also wie altruistisch können die Schritte im Circle Guide wirklich sein? – im Sinne von Beiträge zu teilen und Aufmerksamkeit zu wecken ohne Gegenleistung zu erwarten.
Auf der anderen Seite sahen wir das Handeln nach dem Motto „Tu Gutes und sprich darüber!“ wichtig, um eben auch seine eigene Wahrnehmung zu schärfen, neue Inspirationen und Perspektiven zu bekommen. Genauso handelt es sich um ein Mittel, um als Person bei anderen in ähnlichen Bereichen überhaupt wahrgenommen zu werden oder um deren gefasste Meinung zu korrigieren.
Letzendlich einigten wir uns darauf, dass es um die Motive des Tuns der handelnden Personen geht und dass diese nicht immer einfach zu unterscheiden sind.

Zu den Übungen:
Wir kamen einerseits zum Beschluss, dass wir einen Teil der Übungen ohnehin in unserem täglichen Handeln quasi automatisch machen, andererseits ist uns das gezwungene Teilen einer Quelle während der Circlesession zu „konstruiert“ und wird von uns in diesem Kontext als unangenehm empfunden. Wir werden die Übungen jedoch in unserem daily business mitdenken.

Working Out Loud – Woche 3 – Festigen & erweitern

„Pay yourself first“ Ein Prinzip, das nicht nur beim Sparen hilft, sondern auch in der Zeiteinteilung für die persönliche Weiterentwicklung. Daher haben wir uns dafür wöchentlich fixe Zeitblöcke reserviert.

Weiters beschäftigten wir uns mit bestehenden Netzwerken. Was gibt es schon? Für mein Ziel, Wissen und meine Praxis rund um (Erklär-)Videos zu erweitern, fand ich interessante Online-Communities. Beispielsweise das Blog von Joe Buchner und Stefan Schmid http://www.flipped-classroom-austria.at/ , wo auch Erfahrungen mit dem Einsatz vom Explainer-Videos geteilt werden, z.B. hier.

Darüber hinaus erkannte ich -wohl kraft der WOL geschuldeten geschärften Aufmerksamkeit-, dass auch die Sendung Karambolage , die mir ob der pfiffigen Gestaltung und der Ideen so gut gefällt, super in den Kontext der Explainervideos passt. Ich stieß auf Interviews mit der Erfinderin Claire Doutriaux .

Auf Linkedin kam ich zu einem Blogeintrag der Ostseesparkasse Rostock, die sich im Bankenbereich sehr experimentierfreudig und innovativ zeigt, und machte Online-Bekanntschaft mit dem Autor des Blogartikels Gabriel Rath, mit dem ich in ein paar Wochen auch persönlich Erfahrung austauschen darf.



Working Out Loud – Woche 2 – Beiträge

In der zweiten Circle-Session berichteten wir über unsere Aktivitäten seit der letzten Woche und in der Tat haben alle drei Teilnehmenden die Aufmerksamkeit auf ihr persönliches Ziel gelenkt. Zwei Personen – mich eingeschlossen – begannen ihre Erfahrungen in Blogbeiträgen zu reflektieren. Alle drei haben sich mit Personen, die ihrem Ziel nahe stehen online vernetzt oder gar persönlich getroffen.

In der ersten Übung nahmen wir unsere Personenliste her und stuften den Grad der Vertrautheit ein – von 1) die Person weiß nicht, dass es mich gibt bis zu 5) wir interagieren regelmäßig, tauschen Ideen aus und helfen uns gegenseitig.
In der folgenden Übung versuchten wir Personen, die wir noch nicht kannten, ein Stück weit Aufmerksamkeit zu schenken, indem wir ihnen z.B: online folgten. Darüber hinaus lasen wir im Circle Guide den Großzügigkeitstest und diskutierten darüber. Ich persönlich erkannte, dass ich kleine Aufmerksamkeiten, wie beispielsweise das Aufhalten einer Tür oft von selbst mache, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. In großen Gruppen habe ich dennoch immer den Gedanken einer gerechten Aufteilung im Kopf. Da kann ich mich (noch) nicht ganz von einem gewissen Sinn für Ausgeglichenheit der Aufgaben und einem Unverständnis für Trittbrettfahrer und „Social Lurkers“ lösen. Ich biete in Gruppen gerne meine Hilfe „in Vorleistung“ an, finde es aber dennoch ab einem gewissen Punkt einseitig, wenn nur einer oder wenige in der Gruppe sich engagieren und andere nicht beitragen. Hier gibt es also in der Denke noch Luft nach oben und ich bin gespannt, ob ich hier meine Sicht der Dinge durch die Übungen des Circles weiterentwickeln kann.

Bis zum nächsten Treffen habe ich ankündigt, meine Personenliste zu sortieren und zu intensivieren und ggf. kleine Beiträge zu machen.

„Die kleinen Gaben, die du in deinem Netzwerk freiwillig verteilst, vertiefen die Beziehungen und eröffnen dir Zugang zu neuen Möglichkeiten.“
(http://linkedin.com/pulse/generosity-test-john-stepper/)

Working Out Loud – Woche 1 – Aufmerksamkeit

Gestern führten wir unseren ersten Workingoutloud-Circletermin in einer Mini-Gruppe von 3 Leuten durch. Wir einigten uns darauf, die Circle Guides jeweils vorab bereits gedanklich durchzugehen:

  •  um nicht auf Probleme mit dem Zeitmanagement zu stoßen
  • weil es alle drei Teilnehmenden als angenehmer empfinden, grob vorbereitet zu sein und nicht unter Zeitdruck in einer Videositzung erst mit den Aufgabenstellungen und ersten Überlegungen  zu beginnen

Für die Kommunikation zwischen den Sitzungen verwenden wir einen eigenen Kanal in Slack. Auch die Videositzung lief reibungslos über Slack-Videocalls ab, damit konnten wir in ein und demselben Werkzeug bleiben.
In der Rolle des Moderators bin ich eine Woche vor dem Termin den Circle Guide durchgegangen, habe meiner Ansicht nachwichtige Passagen hervorgehoben und die annotierten Bögen anschließend im Circle verteilt.

In der ersten Sitzung ging es darum, sich vorzustellen, die Beweggründe für die Teilnahme am Circle darzulegen und sich ein persönliches Ziel zu setzen. Das Ziel soll für einen selbst relevant und interessant sein und man sollte daraus etwas lernen können. Es soll helfen die „Aktivitäten in deinem Circle zu steuern, einschließlich der Beziehungen, die du aufbauen möchtest, und der Beiträge, die du leisten wirst.“(J.Stepper, WOL Circle Guide, S.3). In meiner Interpretation geht es also primär um den Weg, also die Methode des Working Out Loud, und das Ziel soll lediglich eine Unterstützung sein um sich damit auseinanderzusetzen und sich darin zu üben.  Deshalb darf sich das Ziel auch ändern oder konkreter werden, wenn man damit noch nicht ganz glücklich ist. Mein Ziel ist es, einerseits, meine Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Erklärvideos zu erweitern und andererseits nebenbei mit WOL in der Praxis firm zu werden.

In der zweiten Übung begannen wir, uns über Personen Gedanken zu machen, die uns bei der Erreichung unseres Ziels unterstützen können. Dabei ist es irrelevant, ob es sich beispielsweise um fachliche Hilfe handelt oder beispielsweise um jemanden, der die Motivation unterstützt und einen für weitere Schritte bekräftigt. Die Personenliste wird uns während des ganzen Circles weiterbegleiten und wir werden sie laufend verändern.
Nach der Erstellung teilten wir die Liste mit unseren Peers, bereits hier könnten wir vom Feedback und den Tipps der anderen profitieren – und das bei einem Circle von drei Personen. Das hat mich zugegebenermaßen sehr positiv überrascht.

Wir spürten letztendlich, dass wir uns im Auseinandersetzen mit unserem Ziel und der Personenliste bereits begonnen haben zu fokussieren und unsere Aufmerksamkeit zu schärfen. Es fühlt sich gut an, einem Thema Zeit zu widmen und sich gedanklich intensiv damit auseinanderzusetzen und dabei von vertrauten Peers unterstützt zu werden.


„Sobald man aufmerksam ist, bemerkt man Menschen und Ideen, die man vorher nicht gesehen hat. Du stellst Verbindungen her, an die du vorher nicht gedacht hast, und du beginnst, anders über dein Ziel nachzudenken.“ .“(J.Stepper, WOL Circle Guide, S.5)

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