Markus Rauscher

Ein Blog rund um Lernen mit Medien und digitale Bildung

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Working Out Loud – Woche 11 – Möglichkeiten vorstellen

Diese Session fand ich inspirierend, mitunter auch deswegen, weil wir die Übungen alle ganz offen gemeinsam in der Gruppe machten. In dieser Session übten wir „groß zu denken“. Netzwerke, die gleiche Interessen haben, als Ganzes zu sehen und sich deren Wirksamkeit und Möglichkeiten vor Augen zu führen. Im Guide werden diese Interessensgruppen als Stämme bezeichnet – das stammt ursprünglich von Seth Godin. Wir recherchierten deartige Stämme und wählten jenen Stamm aus, der uns persönlich am meisten interessiert. Schließlich machten wir ein Brainstorming über verschiedene Ideen zu Stämmen und Bewegungen nach, die uns persönlich wichtig waren und sammelten diese.
Noch nicht ganz greifbar, drehten sich unsere Themen jedenfalls rund um das Thema „digitale Teilhabe“ und um Mittel und Wege, andere über eine Plattform in dieses Thema einzuführen und sie gleichzeitig zum „Produsement“ zu motivieren. Damit ist gemeint, dass sie sich selbst mit dem Thema auseinandersetzen, indem sie digitale Artefakte zu dem Thema zu produzieren und diese mit der Community teilen.

Working Out Loud – Woche 10 – Werde systematischer

Der Circle-Guide zu Session 10 enthält eine sehr hilfreiche Checkliste, die mich im Reflektieren der Prinzipien von Workingoutloud im Erstellen meiner Beiträge unterstützen soll. Die Punkte der Checkliste dachten wir auf unsere eigenes Ziel bezogen noch einmal für uns durch und machten uns Notizen.
In einer Übung galt es, unsere Personenliste auf eine Übersicht vergangener und zukünftiger Beiträge zu erweitern. Dies schien uns allen dreien nicht hilfreich und zu aufwendig. Es folgte eine Aufgabe zur Formulierung von Anschreiben, in denen man Personen um Hilfe oder um Rat bittet. Mit Hilfe von Empathie und Großzügigkeit war man gefordert, das Anschreiben persönlicher und bedeutsamer zu machen.

Working Out Loud – Woche 9 – Mehr eigenständige Beiträge

In der 9. Session lag das Üben, eigene Beiträge zu erstellen im Vordergrund. Wir erstellten eine Top Ten-Liste der interessantesten Themen, Projekte, Menschen, die mit dem eigenen persönlichen Ziel zu tun haben. Ziel der Übung war es, damit erstens 10 Personen Anerkennung zu zollen und zweitens, einen Beitrag zu erstellen, der anderen etwas Hilfreiches bietet.
Die nächste Aufgabe ließ uns über Gelerntes oder Fehlgeschlagenes nachdenken und diese Kenntnisse mit unseren Peers teilen. In meinem Fall berichtete ich über meine Lernerfahrungen in der Aufbereitung von Managemententscheidungen. Die Ansätze und Methoden von Georg Jocham waren hier eine große Bereicherung für mich, weil sie so nachvollziehbar und praxistauglich sind. Ich konnte die Tipps bei meinem Arbeitgeber sehr gut umsetzen und hielt sie daher für einen wertvollen Beitrag für meine Peers.

Working Out Loud – Woche 8 – Mach es zur Gewohnheit

Was war das Beste für dich? Die Einstiegsfrage des Session-Checkins. Das Beste für mich waren die vielen neuen Ideen und vor allem die Erkenntnis, dass ein Peer-Circle nicht nur während eines Studiums super funktioniert. Dass einem die Perspektiven anderer Menschen aus dem eigenen Denksilo rausziehen und den eigenen Horizont erweitern. Wie fabelhaft das klappt. Nicht auszudenken, was Arbeiten in kleinen Peer-Circles für eine Bereicherung für die Berufswelt wäre …

In dieser Sitzung erstellten wir eine Fortschrittsliste. Diese soll genau dort hängen, wo wir sie jeden Tag sehen und uns vergegenwärtigen, dass wir unseren Fortschritt immer sichtbar haben. Denn das subjektive Empfinden ist oft ein anderes. Eine wunderbare Idee. Ich habe mal ein Draft gemacht, aber ich hab sie noch nicht hängen.

Eine weitere Übung zeigt uns, wie man zwei Personen, die voneinander profitieren könnten, weil Sie z.B. ähnliche Erfahrungen oder ähnliche Projekte haben, relativ unverfänglich einander vorstellt. Also ohne Brechstange und nur mit dem Hintergrund, einen positiven Beitrag zu leisten. Auch das habe ich schon öfter vor meiner Working Out Loud-Zeit gemacht. Ich konnte diese Aufgabe nun aber nicht „auf Kommando“ während der Sitzung durchexerzieren. Das ist mir dann doch zu krampfhaft. Ich werde das Thema zukünftig jedenfalls mitdenken.

Working Out Loud – Woche 7 – Sei zielgerichtet

Einen Brief aus der Zukunft an sich selbst zu schreiben ist eine großartige Möglichkeit, um sich seine Ziele und Visionen zu veranschaulichen. Sie aus einem rauszuholen.
In meinem Brief wurde mir tatsächlich klarer, wohin der Weg führen soll und was mir persönlich wichtig ist. Im Reflektieren nach Abschluß des Circles halte ich dies für eine der besten Übungen im ganzen Programm. In einer weiteren Übung versuchten wir auch, einen Teil dieser persönlichen Ziele in unser Onlineprofil einzuarbeiten.

Das Zitat ist ein guter Abschluss :

Die Brücke zwischen dem Ort, an dem du dich befindest und dem Ort, an dem du sein möchtest,
ist gar keine Brücke. Vielmehr handelt es sich um einen gemütlichen Spaziergang durch den Wald.
Du hast eine allgemeine Richtung im Sinn und gehst ein paar Schritte, nimmst dabei die Zeichen
und Hinweise um dich herum wahr, und es entsteht ein Weg. Dieser Ansatz verschafft dir Zugang
zu mehr Möglichkeiten bei einem geringeren Risiko. Es ist immer noch anstrengend, aber du wirst
die Reise viel mehr genießen.

workingoutloud.com/blog//the-bridge-between-where-you-are-and-where-you-want-to-be

Working Out Loud – Woche 6 – Sichtbarkeit

In der sechsten Session überprüfte ich meine eigene Sichtbarkeit, indem ich mich selbst googelte. Als Privacy-Verfechter war ich eigentlich nie über Google auffindbar. Seit meiner E-Learning-Ausbildung beschäftigte ich mich in der Rolle des Mediendidaktikers natürlich auch mit sozialen Medien deren Sinn und Nutzen für den Lernprozess, nämlich als Medium des persönlichen Lernnetzwerkes und des Konnektivismus.
Die Suchmaschine Google fand also mein Twitter-Account und ein paar Uni-Projekte. So kam ich drauf, dass mein Haupt-Onlineprofil auf Linkedin gar nicht für die Öffentlichkeit freigeschalten war und änderte dies. Muss wohl noch aus meiner Privacy-Zeit stammen 🙂
Dabei aktualisierte ich die Profilbeschreibung und machte sie aussagekräftiger. Mit meinen Peers diskutierte ich deren Vorschläge, auch das Youtube– und das Twitterprofil in mein Linkedin-Profil aufzunehmen. Das fühlt sich für mich jedoch nicht gut an, weil es verschiedene Zielgruppen und Netzwerke bedient und ich daher die Profile nicht miteinander verknüpfen möchte. Denn Linkedin stellt sich für mich derzeit nach wie vor als Firmennetzwerk dar, während Twitter für mich ein freierer, loserer Raum der Information und Inspiration ist. Hier werden die Informationen kürzer und knapper gehalten, sind oft nur Links. Es hätte mich nicht gestört, wäre Twitter bei der 160 Zeichen-Beschränkung geblieben.
Das Thema Kontaktanfragen mit einer persönlichen Nachricht zu verbinden ist für mich nichts Neues. Das lebe ich schon so, ich werde zukünftig noch mehr Augenmerk darauf legen.

Storytelling

In Animated Storytelling gibt Liz Blazer Tipps für die Erstellung von Animationen. Kapitel 1 behandelt den Prä-Produktionsprozess, den ich hier für mich reflektiere:

Generell gibt sie als Tipp für das „Anrufen der Muse“:
Computer verlassen z.B. Papier verwenden.

Pre-Production umfasst folgende Schritte:

Creative Brief (ggf. mit der Kundschaft)

Hier wird der Projektumfang festgelegt

  • Form
  • Zielgruppe
  • Länge
  • Ziel
  • Zieltermin

Brainstorming

15-30 Minuten lang alles aufschreiben, was man mit seiner Idee assoziiert. Danach die 4-5 besten Ideen einringeln. Daraus eine Grundgeschichte entwickeln.


Elevator Pitch

  • Stimmung: Schockierend, lustig,…
  • Handlung: Auf den Punkt gebracht in 1-2 Sätzen.
  • Theme: Kern der Geschichte. Worum geht es in der Geschichte? Was ist die Message dahinter?
  • Diese 3 Konzepte nun in einem einzigen Satz miteinander verbinden.

Previsualization

  • Visualisierung: Der Story ein „Look & Feel“und Design geben.
  • Recherche: Der Stil kann durchaus durch bestehende Werke inspiriert worden sein. Am besten einen eigenen Referenzordner anlegen.
  • Experimentieren mit verschiedenen Stilen und Ideen.

  • Die Story & Elevator Pitch aufgrund des Designs anpassen.
  • Assets aufbauen: Die einzelnen Materialien erstellen /sich einen Ressourcenpool aufbauen: Charaktere, Gegenstände, Sounds, Hintergründe, …

explainer videos

In den letzten Wochen habe ich mich mit dem Thema Explainer Videos beschäftigt und einen Prototypen zu einem Banking-Thema erstellt, der zeigt, wie ich mir das so vorstelle.

Das Video habe ich mit Videoscribe erstellt, wobei ich nicht nur mit den fertigen Schablonen, sondern mit eigenen Zeichnungen gearbeitet habe.
Eigene Zeichnungen müssen Vektorgraphiken sein, damit die Hand in Videoscribe sie auch wirklich zeichnet und nicht einfach nur „reinschiebt“. Die Hand zeichnet die Graphik übrigens im selben chronologischen Ablauf, wie man sie im Graphikprogramm selbst gezeichnet hat. Das ist mitunter wichtig, weil man etwa bei Personen mit den Augen beginnen sollte, damit es für die Zusehenden nicht „komisch“ wirkt.
Graphikprogramme gibt es viele – bei Programmen die in das Vektorformat (SVG) exportieren wird die Auswahl schon kleiner. Klassiker unter Windows und Mac ist natürlich Adobe Illustrator, aber für „Gelegenheitszeichner“ wie mich ein wenig zu teuer. Inkscape ist unter Windows eine tolle Open Source-Alternative. Auf meinem Huawei Mediapad war die Suche noch herausfordernder. Viele Apps gibt es nur auf dem Ipad. Mit Infinite Design bin ich schließlich auch hier fündig geworden. Schade fand ich, dass Autodesk Sketchbook in der App keine SVGs exportieren kann, denn die App find ich wirklich super.
Es gibt einige Dinge in der Erstellung zu beachten – hier findet man eine gute Anleitung für den Start. Das wichtigste ist wohl, dass man nicht die Brushtools, sondern den Pencil oder einen „Basic Stroke“ verwendet, weil Videoscribe die Zeichnungen sonst in Outline abbildet. Mit jeder neuen Zeichenanwendung hatte ich diverse Export/Import-Tests durchzuführen, denn die SVG-Exporte sind von Programm zu Programm sehr unterschiedlich.

Für meine Story habe ich natürlich ein Storyboard erstellt, auch das hat mit Onenote elektronisch super geklappt. Die Animation selbst erstellte ich mit Videoscribe und schnitt sie dann in Camtasia. Dort konnte ich sie auch super nachvertonen: Audio und Video-Nachbearbeitung so ganz ohne Spuren wäre mir echt zu mühsam gewesen. Die Hintergrundmusik fand ich auf bensound.com – dort gibt es ein großes Angebot an Video-Hintergrundmusik unter CC-Lizenz. Ganz toll unterstützt haben mich übrigens beim Zeichnen ein Wacom Intuos S-Grafiktablett und beim Aufnehmen ein Roede NT USB-Mikrofon.
So wie oben oder zumindest so ähnlich stelle ich mir simple Explainervideos vor und diesen Weg werde ich weiterverfolgen und natürlich lernen, lernen, lernen und mich laufend verbessern 🙂 Hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, über Feedback zum Video freu ich mich natürlich.





Working Out Loud – Woche 5 – Mach es persönlich

Das Aufschreiben und Teilen der Fakten über unsere Person hat uns bereits immens inspiriert, da wir erstaunlicherweise tatsächlich schon in unserer leinen Dreierrunde Gemeinsamkeiten gefunden haben. Noch dazu haben diese Überschneidungen im weitesten Sinne auch mit unseren Zielen zu tun: Alle drei haben wir offenbar eine Vorliebe für Geschichten, Dramaturgie, Animation und Video. Zu einer möglichen Verbindung dieser Interessen mit E-Learning haben wir Ideen gesammelt, die wir zukünftig weiterverfolgen werden. Eine davon wäre die Weiterentwicklung unseres Uniprojektes ankompass.

In der nächsten Übung sollten wir mit jemandem aus unserer Beziehungliste etwas Persönliches teilen. Wie in Session 4 könnten wir die Übung nicht während des Circles machen, denn wir hatten wieder das Gefühl, dass das „zu aufgesetzt“ wäre und für uns nicht passt. Deswegen werden wir auch hier wieder die Übung in täglicher Arbeit und Leben mitdenken und zur Aktion schreiten, wenn es besser passt.


Working Out Loud – Woche 4 – Erlange Aufmerksamkeit

Im vierten Circle bildete sich eine Diskussion zum Thema „Erlangen von Aufmerksamkeit“. Gerade im Firmenkontext tauchten Fragen zur eigentlichen Motivation hinter dem Erlangen der Aufmerksamkeit auf: Das gezielte Erlangen von Aufmerksamkeit kann rasch in eine gezwungene Richtung, in die Ecke von Marketing und Sales interpretiert werden. Wir debattierten also wie altruistisch können die Schritte im Circle Guide wirklich sein? – im Sinne von Beiträge zu teilen und Aufmerksamkeit zu wecken ohne Gegenleistung zu erwarten.
Auf der anderen Seite sahen wir das Handeln nach dem Motto „Tu Gutes und sprich darüber!“ wichtig, um eben auch seine eigene Wahrnehmung zu schärfen, neue Inspirationen und Perspektiven zu bekommen. Genauso handelt es sich um ein Mittel, um als Person bei anderen in ähnlichen Bereichen überhaupt wahrgenommen zu werden oder um deren gefasste Meinung zu korrigieren.
Letzendlich einigten wir uns darauf, dass es um die Motive des Tuns der handelnden Personen geht und dass diese nicht immer einfach zu unterscheiden sind.

Zu den Übungen:
Wir kamen einerseits zum Beschluss, dass wir einen Teil der Übungen ohnehin in unserem täglichen Handeln quasi automatisch machen, andererseits ist uns das gezwungene Teilen einer Quelle während der Circlesession zu „konstruiert“ und wird von uns in diesem Kontext als unangenehm empfunden. Wir werden die Übungen jedoch in unserem daily business mitdenken.

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