Markus Rauscher

Ein Blog rund um Lernen mit Medien und digitale Bildung

Menü Schließen

Projekte

Ich habe einen neuen Menüpunkt erstellt – die Projekte. Hier liste ich Projekte und Artefakte, die während meines Studiums und danach entstanden sind. Ausgeklammert sind Projekte, die ich für mein Unternehmen erstellt habe und die ich aus Lizenzgründen hier nicht veröffentlichen kann.

Neues Altes

In meiner Studienzeit haben wir mit mahara als E-Portfolio gearbeitet und dort unsere Fortschritte in einem Lernblog reflektiert

Ich habe beschlossen, passende alte Beträge hierher zu migrieren. Ich kennzeichne sie im Posting als „Archivbeitrag“, datiere sie mit dem ursprünglichen Veröffentlichungsdatum und beschlagworte sie mit „archiv„.

Edudays – Rückblick

Am 2. und 3.April 2019 fand ich mich erstmalig als Teilnehmer und nicht als Student an der Donau-Universität Krems ein, um die Edudays 2019 zu besuchen. Zielgruppe sind hier Lehrende an Schulen.

Was gefiel mir besonders? – Und wo kann ich mir auch für den Corporate-Learning-Kontext etwas mitnehmen. Eine kleine Sammlung.

Einiges habe hab ich versäumt bzw. möchte ich mir noch genauer ansehen:

… und natürlich ein schönes Ambiente und viele nette Bekanntschaften und Gespräche.

Working Out Loud – Woche 12 – Reflexion und Start eines e-Portfolios

Wir haben es geschafft! Wir haben unseren ersten WOL-Circle hinter uns! Die Zeit ist verflogen. In der 12 und letzten Woche reflektierten wir unseren ganzen WOL-Circle, unsere Erkenntnisse und Weiterentwicklung.

  • Ich habe mich darin geübt, mein Wissen und meine Meinung offen zu teilen.
  • Ich habe gelernt anzuerkennen, dass meine Erfahrung und meine Beiträge anderen nützlich sein können und sie daher „teilenswert“ sind.
  • Ich habe gelernt, offener aufzutreten und aktiviere Vernetzung zu betreiben.
  • Mir ist noch stärker bewusst geworden, dass ich vieles im Schreiben reflektiere.
  • Ich habe gesehen, wie effektiv und wichtig ein Peer-Circle ist. Diversität und Meinungen von anderen Menschen, um aus den eigenen Denkmustern auszubrechen und sich gegenseitig zu inspirieren.

Aus diesen Punkten heraus habe ich beschlossen, dieses Blog, das ich bis dato als kreative Spielwiese verwendet habe, in ein E-Portfolio umzuwandeln .

  • Hier soll ich meine Erfahrungen im Bereich Lernen mit Medien niederschreiben und reflektieren können.
  • Das Blog wird zu meinem privaten Blog. Ich will damit mein Profil schärfen und dieses unter meinem Namen auch als eine Art Visitenkarte im Netz nutzen.
  • Darüber hinaus will ich meine Erfahrungen mit anderen teilen und damit für andere eine Unterstützung sein und gleichzeitig mit meiner Peer-Group und Interessierten laufend im Austausch bleiben.

… nach dem WOL-Experiment, folgt nun also ein weiteres. Mal sehen, wie es mir damit geht. Zusätzlich erwäge ich, den Peer-Circle ohne WOL mit offenerer, kollaborativ erstellter Agenda weiterhin durchzuführen und zu sehen, was dabei rauskommt …

Jedenfalls bin ich meinen Peers Georg und Klaudia sehr dankbar, dass sie mir ohne viel Überzeugungsarbeit auf mein Experiment miteingestiegen sind und mit mir alle 12 Wochen durchgehalten haben 🙂

Besser Präsentieren

In ihrem Buch Resonate gibt Nancy Duarte Ratschläge für die Erstellung von Präsentationen.
Über sich selbst und sein Unternehmen zu erzählen ist zu wenig – es wirkt sogar arrogant. Es ist wichtig eine Verbindung mit dem Publikum herzustellen. Dem Publikum auf Augenhöhe zu begegnen und sich in deren Situation hineinzuversetzen. Eine Präsentation hat immer das Ziel eine Veränderung herbeizuführen, ob das nun beispielsweise ein Verkaufsabschluss oder eine Kursänderung in einem Projekt ist. Es ist wichtig zu verstehen, inwiefern diese Veränderung Aufwand oder Unannehmlichkeiten für die Zielgruppe bedeutet und es tut not hervorzuheben, warum sich diese Veränderung letztendlich lohnt.
Die Zielgruppe mit Fakten zu überhäufen ist nicht der richtige Weg. Wie auch in Büchern und Filmen, geht es auch in Präsentationen um Geschichten, denn diese vermitteln Emotionen… und das Publikum soll der Held der Geschichte sein, der eine Weiterentwicklung durchmacht und am Ende ein anderer ist.
Am Start der Geschichte möge man ein Ungleichgewicht, einen Konflikt erzeugen – indem man beispielsweise die IST-Situation einer Zielsituation gegenüberstellt. Im Mittelteil hält man die Spannung, indem man Kontraste durch wechselhaftes Verwenden gegenteiliger Inhalte einbaut. Diese können inhaltlicher Natur sein (was ist und was sein wird), emotionaler Natur (analytischer und emotionaler Inhalte) oder vom Stil der Präsentation her (traditionell oder unkonventionell). Das Ende soll die wichtigsten Punkte zusammenfassen und zur Aktion aufrufen. Es soll das Publikum inspirieren und auf eine höhere Ebene bringen. Es soll vermitteln, warum es sich lohnt nun zu handeln und warum sozusagen die Welt durch diese Idee besser wird.
Das waren die Inhalte, die ich bis jetzt gelesen habe, und sie zerstören mein Weltbild: Präsentationen sollen nicht gespickt mit Fakten sein, sondern durchaus auch emotional – sogar mit dramaturgischen Aufbau wie Geschichten und Filme? Aber es klappt: Meine erste Präsentation nach diesen Prinzipien ist jedenfalls gut angekommen und hat in einem Meeting, in dem ein Interessenskonflikt vorprogrammiert war, zu einem guten Konsens beigetragen.

Working Out Loud – Woche 11 – Möglichkeiten vorstellen

Diese Session fand ich inspirierend, mitunter auch deswegen, weil wir die Übungen alle ganz offen gemeinsam in der Gruppe machten. In dieser Session übten wir „groß zu denken“. Netzwerke, die gleiche Interessen haben, als Ganzes zu sehen und sich deren Wirksamkeit und Möglichkeiten vor Augen zu führen. Im Guide werden diese Interessensgruppen als Stämme bezeichnet – das stammt ursprünglich von Seth Godin. Wir recherchierten deartige Stämme und wählten jenen Stamm aus, der uns persönlich am meisten interessiert. Schließlich machten wir ein Brainstorming über verschiedene Ideen zu Stämmen und Bewegungen nach, die uns persönlich wichtig waren und sammelten diese.
Noch nicht ganz greifbar, drehten sich unsere Themen jedenfalls rund um das Thema „digitale Teilhabe“ und um Mittel und Wege, andere über eine Plattform in dieses Thema einzuführen und sie gleichzeitig zum „Produsement“ zu motivieren. Damit ist gemeint, dass sie sich selbst mit dem Thema auseinandersetzen, indem sie digitale Artefakte zu dem Thema zu produzieren und diese mit der Community teilen.

Working Out Loud – Woche 10 – Werde systematischer

Der Circle-Guide zu Session 10 enthält eine sehr hilfreiche Checkliste, die mich im Reflektieren der Prinzipien von Workingoutloud im Erstellen meiner Beiträge unterstützen soll. Die Punkte der Checkliste dachten wir auf unsere eigenes Ziel bezogen noch einmal für uns durch und machten uns Notizen.
In einer Übung galt es, unsere Personenliste auf eine Übersicht vergangener und zukünftiger Beiträge zu erweitern. Dies schien uns allen dreien nicht hilfreich und zu aufwendig. Es folgte eine Aufgabe zur Formulierung von Anschreiben, in denen man Personen um Hilfe oder um Rat bittet. Mit Hilfe von Empathie und Großzügigkeit war man gefordert, das Anschreiben persönlicher und bedeutsamer zu machen.

Working Out Loud – Woche 9 – Mehr eigenständige Beiträge

In der 9. Session lag das Üben, eigene Beiträge zu erstellen im Vordergrund. Wir erstellten eine Top Ten-Liste der interessantesten Themen, Projekte, Menschen, die mit dem eigenen persönlichen Ziel zu tun haben. Ziel der Übung war es, damit erstens 10 Personen Anerkennung zu zollen und zweitens, einen Beitrag zu erstellen, der anderen etwas Hilfreiches bietet.
Die nächste Aufgabe ließ uns über Gelerntes oder Fehlgeschlagenes nachdenken und diese Kenntnisse mit unseren Peers teilen. In meinem Fall berichtete ich über meine Lernerfahrungen in der Aufbereitung von Managemententscheidungen. Die Ansätze und Methoden von Georg Jocham waren hier eine große Bereicherung für mich, weil sie so nachvollziehbar und praxistauglich sind. Ich konnte die Tipps bei meinem Arbeitgeber sehr gut umsetzen und hielt sie daher für einen wertvollen Beitrag für meine Peers.

Working Out Loud – Woche 8 – Mach es zur Gewohnheit

Was war das Beste für dich? Die Einstiegsfrage des Session-Checkins. Das Beste für mich waren die vielen neuen Ideen und vor allem die Erkenntnis, dass ein Peer-Circle nicht nur während eines Studiums super funktioniert. Dass einem die Perspektiven anderer Menschen aus dem eigenen Denksilo rausziehen und den eigenen Horizont erweitern. Wie fabelhaft das klappt. Nicht auszudenken, was Arbeiten in kleinen Peer-Circles für eine Bereicherung für die Berufswelt wäre …

In dieser Sitzung erstellten wir eine Fortschrittsliste. Diese soll genau dort hängen, wo wir sie jeden Tag sehen und uns vergegenwärtigen, dass wir unseren Fortschritt immer sichtbar haben. Denn das subjektive Empfinden ist oft ein anderes. Eine wunderbare Idee. Ich habe mal ein Draft gemacht, aber ich hab sie noch nicht hängen.

Eine weitere Übung zeigt uns, wie man zwei Personen, die voneinander profitieren könnten, weil Sie z.B. ähnliche Erfahrungen oder ähnliche Projekte haben, relativ unverfänglich einander vorstellt. Also ohne Brechstange und nur mit dem Hintergrund, einen positiven Beitrag zu leisten. Auch das habe ich schon öfter vor meiner Working Out Loud-Zeit gemacht. Ich konnte diese Aufgabe nun aber nicht „auf Kommando“ während der Sitzung durchexerzieren. Das ist mir dann doch zu krampfhaft. Ich werde das Thema zukünftig jedenfalls mitdenken.

Working Out Loud – Woche 7 – Sei zielgerichtet

Einen Brief aus der Zukunft an sich selbst zu schreiben ist eine großartige Möglichkeit, um sich seine Ziele und Visionen zu veranschaulichen. Sie aus einem rauszuholen.
In meinem Brief wurde mir tatsächlich klarer, wohin der Weg führen soll und was mir persönlich wichtig ist. Im Reflektieren nach Abschluß des Circles halte ich dies für eine der besten Übungen im ganzen Programm. In einer weiteren Übung versuchten wir auch, einen Teil dieser persönlichen Ziele in unser Onlineprofil einzuarbeiten.

Das Zitat ist ein guter Abschluss :

Die Brücke zwischen dem Ort, an dem du dich befindest und dem Ort, an dem du sein möchtest,
ist gar keine Brücke. Vielmehr handelt es sich um einen gemütlichen Spaziergang durch den Wald.
Du hast eine allgemeine Richtung im Sinn und gehst ein paar Schritte, nimmst dabei die Zeichen
und Hinweise um dich herum wahr, und es entsteht ein Weg. Dieser Ansatz verschafft dir Zugang
zu mehr Möglichkeiten bei einem geringeren Risiko. Es ist immer noch anstrengend, aber du wirst
die Reise viel mehr genießen.

workingoutloud.com/blog//the-bridge-between-where-you-are-and-where-you-want-to-be
css.php